Die Bundestagswahl ist vorbei – die Karten werden neu gemischt, theoretisch zumindest. Die Steuersenkungen werden in der Versenkung verschwinden. Das ist der Spiegel den sich unsere neue Regierung vors Gesicht halten kann, aber es gibt auch einen anderen Spiegel. Schaut man in das zukünftige Kabinett mit einem geschliffeneren Spiegel, sieht man doch eine Ansammlung von gesellschaftlichen Randgruppen:
- Eine Frau in Führungsposition, Frau Merkel
- Ein schwerbehinderter Innenminister, Herr Schäuble
- Ein homosexueller (hoffentlich nicht) Aussenminister, Herr Westerwelle
- Eine Mutter mit 8 Kinder oder waren es 7, Frau von der Leyen
- Ein early Starter in der Midlife-Crisis, Herr von Guttenberg, man bedenkt, er ist noch keine 40
- Eine, die unter ihrem Namen leidet und traumatisiert ist, Frau Leutheusser-Schnarrenberger
Eigentlich fehlt doch nur ein Minister mit Migrationshintergrund – oder klingt Pofalla nicht sehr undeutsch, wenn er auch helles Haar hat? Da fragt man sich – war sich die bürgerliche Mitte bewusst, die die Parteien umworben hat, dass sie nicht sich gewählt hat, sondern Menschen, die sie auf der Strasse nicht sehen, nicht beachten oder leugnen, dass es solche Mitbürger gibt.
Ich bin mir sicher, dass das böse Erwachen hinterher den einen oder anderen motivieren wird, sein ganzes Geld in die Entwicklung einer Zeitmaschine zu investieren, als in die Ausbildung seiner Kinder - damit der Satz “Nach der Wahl ist vor der Wahl” ohne 4 leidige Jahre Geduldsprobe seine Bedeutung verliert.



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Da kann ich Ihnen nur beipflichten
Haben Sie die Ressourcen eine Zeitmaschine zu bauen?
man darf befürchten, dass diese nichts am Resultat ändern würde
wenn auch alles schon Fakten sind – man darf doch noch träumen…..
http://www.dramabutton.com/
“Randgruppen”, dass ist eine sehr oberflächliche und plakative Meinungsäußerung die zur demontage geeignet ist. Ähnliches ist uns aus geschichtlicher Vergangenheit noch präsent. Ist das mit einer solchen Äußerung tatsächlich beabsichtigt?